Studie – Die Zukunft des Arbeitens

Wie in dieser interessanten Studie gezeigt wird, ist der Arbeitsplatz von Morgen bestimmt durch den Einsatz kollaborativer Werkzeuge. Mobilität und Zusammenarbeit von überall und an jedem Ort stehen im Zentrum. Die Grenzen zwischen Freizeit und Arbeit verwischen immer mehr und dazu benötigen wir leistungsfähige Werkzeuge, die uns in diesem Arbeitsprozess unterstützen.

Hier einige Punkte, die mir im Bezug auf den Einsatz von Kommunikations- und Kollaborationsplattformen wichtig erscheinen:

Die Erwerbsarbeit bricht aus ihrem bisher klar definierten
Rahmen aus und wird zu einem integralen, und integrierten
Lebensbestandteil.

Aus diesem Grund muss Information immer und überall integrativer Bestandteil des Lebens sein. Schluss mit hunderten von verschiedenen Insellösungen, die zwar einzeln stark sind, doch im Zusammenspiel nichts voneinander wissen. Information muss vernetzt verfügbar gemacht werden. SharePoint ist die einzige mir bekannte Plattform, welches so viele verschiedene Werkzeuge miteinander vereint und so viele Erscheinungsformen von Information zulässt. In zusammenspiel mit den Office Webapps macht SharePoint Information an jedem Ort mobil browserbasiert verfügbar.

 

Die Kernkompetenz des Büros liegt immer weniger in der Technik
allein und immer mehr in der Ermöglichung von Kommunikation
und Kooperation

Microsoft hat es geschafft, Exchange, SharePoint und Lync so miteinander zu vernetzen, dass die gesamte Kommunikation und Kooperation in einem Guss daherkommt. Mit SharePoint 2010, Exchange 2010 und Lync 2010 erlegen Sie Kollaboration der neuen Generation.

 

Arbeit wird stärker in die Lebensqualität eingebettet, jeder Ort kann
jederzeit Arbeitsplatz sein – und gleichzeitig Entspannung bieten.

Mit den Webbasierten Möglichkeiten ist Information mit SharePoint immer und überall verfügbar. Mit der Einbindung von Drittsystemen über die Business Connectivity Services können sogar nicht-Webplattformen im Browser verfügbar gemacht werden. Dies passt auch genau in das Konzept des neuen Unified Access Gateway (UAG) von Microsoft, welcher die Plattformen sicher nach aussen verfügbar macht. Access Anywhere ist hier das Stichwort.

 

Die Prozessoptimierung verliert an Bedeutung. Hochspezialisierte
Mitarbeitende kooperieren stattdessen immer häufiger in permanent
wechselnden Projekten.

Zusammenarbeit in Projekten wird nur dann ortsunabhängig möglich, wenn eine Plattform zur Zusammenarbeit vorhanden ist. Ist es nicht so? Prozesse sind gut um zu wissen wie die Zusammenarbeit funktionieren soll. Doch werden sie gelebt? Welches Unternehmen kann heute von sich behaupten, dass die Prozesse nicht nur erstellt sondern auch durchdringend gelebt werden?

 

Klar, die Studie wurde ja durch Microsoft unterstützt, sie muss ja diese Aussagen machen damit Microsoft ihre Produkte verkaufen kann. Doch sind wir uns dessen bewusst: Die Digital Natives, welche eine Welt ohne Onlineplattformen kennt steht an der Schwelle ihrer Karriere. Die Kommunikation über Facebook und Co. gehört zum täglichen Leben. Ich sass kürzlich in einem Bus, als zwei junge Mädchen sich gerade neben mir unterhielten. Beim Abschied sagte die eine: “Also Tschüss, und wir hören über Facebook und so…” Die neue Generation will instantly connected sein. Soziales Networking wird in die Unternehmen kommen, die Frage ist nur wann.

Die gesamte Studie finden Sie hier:
http://www.microsoft.com/switzerland/executive-circle/de/ecs/ecs_studie.mspx

 

Aus dem Inhaltsverzeichnis:

01. Feeling the heat
Waren neue Arbeitswelten bis vor kurzem vor allem ein Thema für
Forscher, so glauben Führungskräfte heute, dass sich der Wandel in der
näheren Zukunft vollziehen wird, und dass sie damit umgehen müssen.
Das gilt gleichermassen für grosse und kleine Organisationen, für
Behörden, Bildungsinstitutionen und Industrieunternehmen.

02. Drivers for change
Technologische, demographische und ökonomische Entwicklungen
sind die Antriebskräfte des Wandels hin zu neuen Arbeitswelten:
Hardware und Geräte verschwinden in Software, eine neue Generation
wächst ins Arbeitsleben, die eine Welt ohne Online-Technologie nicht
kennt. Und es bleibt ein ungehobenes wirtschaftliches Produktivitätspotenzial
durch den intelligenten Einsatz von ICT .

03. Changing the culture
Die «Digital Natives», die Eingeborenen des digitalen Zeitalters, die
von klein auf an Handy und Internet gewöhnt sind, stehen nun am
Beginn ihrer Karriere – und bringen eine neue Kultur in die Unternehmen.
Sie haben andere Werte und Ansichten und passen sich
nicht an industrielle Arbeitsweisen, hierarchische Organisation und
die Entscheidungsstrukturen der Baby-Boomer an.

04. Manage – or be managed
Ganz unabhängig von Branche und Sektor unterscheiden sich
Organisationen
in ihrer Reaktion auf die Herausforderung durch
neue Arbeitswelten. Während manche den Wandel aktiv mitgestalten,
ignorieren ihn andere oder bleiben unentschlossen. Manche Organisationen
versuchen den Wandel zu blockieren.

05. Setting the pace
Wie bei anderen Transformationsprozessen, so ist auch der Übergang
zu neuen Arbeitswelten eine Führungsaufgabe. Die Führungsebene
gibt Tempo und Richtung des Wandels vor.

06. Shaping future structures
Neue Arbeitswelten entstehen erst, ihre letztendlichen Strukturen müssen
sich noch klarer abzeichnen. Führungskräften und Organisationen
bietet sich deshalb gerade jetzt die Gelegenheit, zukünftige Strukturen
selber zu gestalten. Kurzfristig können Organisationen durch aktives
Engagement als attraktive Arbeitgeber dastehen.

07. Sharing knowledge
Die grosse, online verfügbare Datenmenge macht den Zugang zu
bestehenden
Informationen immer wichtiger und die Eigenproduktion
immer unwichtiger. Die intelligenten und fairen Kollaborationsbeziehungen
werden zum entscheidenden Erfolgsfaktor.

08. Network power
Individuelle, persönliche Netzwerke spielen eine immer wichtigere
Rolle auch für den Arbeitsprozess. Dies führt zuerst zu einer Loyalitätsverschiebung
zu Gunsten des Netzwerks und zu Ungunsten des Arbeitgebers;
in der Folge ergibt sich daraus eine Machtverschiebung von
Unternehmen und Institutionen hin zu den Individuen, denen die
Netzwerke gehören.

09. Multichanneling communication
Die Vielfalt an Kommunikationskanälen wächst stetig und verwischt
vertraute Grenzen zwischen Vorgesetzten und Untergebenen, Kunden
und Mitarbeitenden, dem Geschäftlichen und dem Privaten. Die Auswahl
von Kommunikationskanälen und -strukturen wird zu einem
Bestimmungsfaktor von Arbeitsproduktivität.

10. Designing new professional styles
Neue Arbeitsstile werden die neuen Arbeitswelten strukturieren:
Arbeitsnomaden verfügen über kein festes Büro mehr. Transaktionskräfte
verarbeiten Daten in beherrschten Prozessen. Problemlöser
steuern Expertenwissen zur Lösung unstrukturierter Situationen bei.
Schon diese Beispiele zeigen, dass es zu deren Produktivitätssteigerung
neuer Wege, zur Leistungsmessung neuer Management-Methoden
und Organisationsformen bedarf.

So long, Samuel

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