Aus dem Alltag: Fehler im Crawllog beim Crawlen von Personen


Problem

Um Personen suchen zu können, müssen Sie den My Site Host mit dem Protokoll sps3://MySiteHost crawlen. Der Crawlaccount erhält über eine Userpolicy Einstellung der Webapplikaton “Read all” Rechte, wodurch ein Zugriff auf den MySite Host gewährleistet wird. Trotz dieser Einstellung erhalten Sie im Crawllog die folgende Fehlermeldung:

Zugriff verweigert, vergewissern Sie sich, dass das Standardkonto für den Inhaltszugriff Zugriff auf dieses Repository hat, oder fügen Sie eine Durchforstungsregel zum durchforsten dieses Repositorys hinzu…
…(HttpStatusCode Unauthorized Fehler bei der Anforderung mit HTTP-Status 401: Unauthorized.)

Crawl Mysite

Ursache

Das Berechtigen des Standardkontos für den Inhaltszugriff auf den MySite Host ist nur der Eine Teil der benötigten Berechtigungen. In SharePoint 2010 muss dieser Account zusätzlich auf die Benutzerprofildienst-Anwendung berechtigt werden.

Lösung

Öffnen Sie die Zentraladministration und klicken Sie auf “Dienstanwendungen verwalten”

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Finden Sie die Benutzerprofildienst-Anwendung und klicken Sie darauf. ACHTUNG: Klicken Sie nicht auf den Link mit dem Namen, sondern neben dem Link und die Anwendung zu selektieren.

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Klicken Sie im danach im Ribbon auf “Administratoren”

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Fügen Sie das Standardkonto für den Inhaltszugriff (Default Content Access Account) hinzu und klicken Sie auf “Hinzufügen”

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Jetzt können Sie dem Konto das Recht “Personendaten für Suchcrawler abrufen” zuordnen und OK klicken

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Die Meldung wird danach aus dem Crawllog verschwinden.

So long, Samuel

Studie – Die Zukunft des Arbeitens


Wie in dieser interessanten Studie gezeigt wird, ist der Arbeitsplatz von Morgen bestimmt durch den Einsatz kollaborativer Werkzeuge. Mobilität und Zusammenarbeit von überall und an jedem Ort stehen im Zentrum. Die Grenzen zwischen Freizeit und Arbeit verwischen immer mehr und dazu benötigen wir leistungsfähige Werkzeuge, die uns in diesem Arbeitsprozess unterstützen.

Hier einige Punkte, die mir im Bezug auf den Einsatz von Kommunikations- und Kollaborationsplattformen wichtig erscheinen:

Die Erwerbsarbeit bricht aus ihrem bisher klar definierten
Rahmen aus und wird zu einem integralen, und integrierten
Lebensbestandteil.

Aus diesem Grund muss Information immer und überall integrativer Bestandteil des Lebens sein. Schluss mit hunderten von verschiedenen Insellösungen, die zwar einzeln stark sind, doch im Zusammenspiel nichts voneinander wissen. Information muss vernetzt verfügbar gemacht werden. SharePoint ist die einzige mir bekannte Plattform, welches so viele verschiedene Werkzeuge miteinander vereint und so viele Erscheinungsformen von Information zulässt. In zusammenspiel mit den Office Webapps macht SharePoint Information an jedem Ort mobil browserbasiert verfügbar.

 

Die Kernkompetenz des Büros liegt immer weniger in der Technik
allein und immer mehr in der Ermöglichung von Kommunikation
und Kooperation

Microsoft hat es geschafft, Exchange, SharePoint und Lync so miteinander zu vernetzen, dass die gesamte Kommunikation und Kooperation in einem Guss daherkommt. Mit SharePoint 2010, Exchange 2010 und Lync 2010 erlegen Sie Kollaboration der neuen Generation.

 

Arbeit wird stärker in die Lebensqualität eingebettet, jeder Ort kann
jederzeit Arbeitsplatz sein – und gleichzeitig Entspannung bieten.

Mit den Webbasierten Möglichkeiten ist Information mit SharePoint immer und überall verfügbar. Mit der Einbindung von Drittsystemen über die Business Connectivity Services können sogar nicht-Webplattformen im Browser verfügbar gemacht werden. Dies passt auch genau in das Konzept des neuen Unified Access Gateway (UAG) von Microsoft, welcher die Plattformen sicher nach aussen verfügbar macht. Access Anywhere ist hier das Stichwort.

 

Die Prozessoptimierung verliert an Bedeutung. Hochspezialisierte
Mitarbeitende kooperieren stattdessen immer häufiger in permanent
wechselnden Projekten.

Zusammenarbeit in Projekten wird nur dann ortsunabhängig möglich, wenn eine Plattform zur Zusammenarbeit vorhanden ist. Ist es nicht so? Prozesse sind gut um zu wissen wie die Zusammenarbeit funktionieren soll. Doch werden sie gelebt? Welches Unternehmen kann heute von sich behaupten, dass die Prozesse nicht nur erstellt sondern auch durchdringend gelebt werden?

 

Klar, die Studie wurde ja durch Microsoft unterstützt, sie muss ja diese Aussagen machen damit Microsoft ihre Produkte verkaufen kann. Doch sind wir uns dessen bewusst: Die Digital Natives, welche eine Welt ohne Onlineplattformen kennt steht an der Schwelle ihrer Karriere. Die Kommunikation über Facebook und Co. gehört zum täglichen Leben. Ich sass kürzlich in einem Bus, als zwei junge Mädchen sich gerade neben mir unterhielten. Beim Abschied sagte die eine: “Also Tschüss, und wir hören über Facebook und so…” Die neue Generation will instantly connected sein. Soziales Networking wird in die Unternehmen kommen, die Frage ist nur wann.

Die gesamte Studie finden Sie hier:
http://www.microsoft.com/switzerland/executive-circle/de/ecs/ecs_studie.mspx

 

Aus dem Inhaltsverzeichnis:

01. Feeling the heat
Waren neue Arbeitswelten bis vor kurzem vor allem ein Thema für
Forscher, so glauben Führungskräfte heute, dass sich der Wandel in der
näheren Zukunft vollziehen wird, und dass sie damit umgehen müssen.
Das gilt gleichermassen für grosse und kleine Organisationen, für
Behörden, Bildungsinstitutionen und Industrieunternehmen.

02. Drivers for change
Technologische, demographische und ökonomische Entwicklungen
sind die Antriebskräfte des Wandels hin zu neuen Arbeitswelten:
Hardware und Geräte verschwinden in Software, eine neue Generation
wächst ins Arbeitsleben, die eine Welt ohne Online-Technologie nicht
kennt. Und es bleibt ein ungehobenes wirtschaftliches Produktivitätspotenzial
durch den intelligenten Einsatz von ICT .

03. Changing the culture
Die «Digital Natives», die Eingeborenen des digitalen Zeitalters, die
von klein auf an Handy und Internet gewöhnt sind, stehen nun am
Beginn ihrer Karriere – und bringen eine neue Kultur in die Unternehmen.
Sie haben andere Werte und Ansichten und passen sich
nicht an industrielle Arbeitsweisen, hierarchische Organisation und
die Entscheidungsstrukturen der Baby-Boomer an.

04. Manage – or be managed
Ganz unabhängig von Branche und Sektor unterscheiden sich
Organisationen
in ihrer Reaktion auf die Herausforderung durch
neue Arbeitswelten. Während manche den Wandel aktiv mitgestalten,
ignorieren ihn andere oder bleiben unentschlossen. Manche Organisationen
versuchen den Wandel zu blockieren.

05. Setting the pace
Wie bei anderen Transformationsprozessen, so ist auch der Übergang
zu neuen Arbeitswelten eine Führungsaufgabe. Die Führungsebene
gibt Tempo und Richtung des Wandels vor.

06. Shaping future structures
Neue Arbeitswelten entstehen erst, ihre letztendlichen Strukturen müssen
sich noch klarer abzeichnen. Führungskräften und Organisationen
bietet sich deshalb gerade jetzt die Gelegenheit, zukünftige Strukturen
selber zu gestalten. Kurzfristig können Organisationen durch aktives
Engagement als attraktive Arbeitgeber dastehen.

07. Sharing knowledge
Die grosse, online verfügbare Datenmenge macht den Zugang zu
bestehenden
Informationen immer wichtiger und die Eigenproduktion
immer unwichtiger. Die intelligenten und fairen Kollaborationsbeziehungen
werden zum entscheidenden Erfolgsfaktor.

08. Network power
Individuelle, persönliche Netzwerke spielen eine immer wichtigere
Rolle auch für den Arbeitsprozess. Dies führt zuerst zu einer Loyalitätsverschiebung
zu Gunsten des Netzwerks und zu Ungunsten des Arbeitgebers;
in der Folge ergibt sich daraus eine Machtverschiebung von
Unternehmen und Institutionen hin zu den Individuen, denen die
Netzwerke gehören.

09. Multichanneling communication
Die Vielfalt an Kommunikationskanälen wächst stetig und verwischt
vertraute Grenzen zwischen Vorgesetzten und Untergebenen, Kunden
und Mitarbeitenden, dem Geschäftlichen und dem Privaten. Die Auswahl
von Kommunikationskanälen und -strukturen wird zu einem
Bestimmungsfaktor von Arbeitsproduktivität.

10. Designing new professional styles
Neue Arbeitsstile werden die neuen Arbeitswelten strukturieren:
Arbeitsnomaden verfügen über kein festes Büro mehr. Transaktionskräfte
verarbeiten Daten in beherrschten Prozessen. Problemlöser
steuern Expertenwissen zur Lösung unstrukturierter Situationen bei.
Schon diese Beispiele zeigen, dass es zu deren Produktivitätssteigerung
neuer Wege, zur Leistungsmessung neuer Management-Methoden
und Organisationsformen bedarf.

So long, Samuel

Erfolgreicher TechTalk: SharePoint 2010 for Internet Sites


Am 12. Januar 2010 fand in Wallisellen der TechTalk über SharePoint for Internet Sites statt.

Dominique Huber und Samuel Zürcher gestalteten den Talk, welcher mit über 50 Besuchern gut besetzt war.

Es ging in vier Teilen darum, SharePoint als Internet Plattform kennen zu lernen und zu sehen, welche Möglichkeiten es gibt. Teil 1 und 2 von mir waren vor Allem Projekt, Architektur und Konfigurationsfragen, Teil 3 und 4 von Dominique Huber waren dann eher Masterpage, Branding und Multi Language Fragen.

Hier ein kleiner Eindruck des Events:

Zusätzlich konnte ich René Hanselmann, Technet Lead Switzerland zu einem kurzen Interview überreden. Er sagt kurz, was Technet ist, und was Technet für die SharePoint Community Schweiz tut. Ihr könnt also gespannt auf das Jahr 2011 blicken.

Und hier auch noch meine Präsentationen:

So long, Samuel Zürcher

Aus dem Alltag: Das erforderliche Feature ist für diesen Spaltentyp nicht aktiviert


Problem

Das Problem tritt auf, wenn Sie versuchen, einer Bibliothek oder Liste eine Spalte aus den verwalteten Metadaten hinzuzufügen. Sie können zwar den Spaltentyp “Verwaltete Metadaten” anwählen, erhalten aber dann die Fehlermeldung “Das erforderliche Feature ist für diesen Spaltentyp nicht aktiviert”. Somit bleibt Ihnen der Zugang zum Termstore und somit zu den verwalteten Metadaten verwehrt.

Auswahl der Spalte funktioniert

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Auswahl der Taxonomie funktioniert nicht . Hier erscheint dieser Fehler “Das erforderliche Feature ist für diesen Spaltentyp nicht aktiviert” (Englisch: The required feature is not enabled for this column type)

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Ursache

Das Feature mit der ID: 73ef14b1-13a9-416b-a9b5-ececa2b0604c, Identity: TaxonomyFieldAdded, Scope: Site (Site Collection) ist nicht aktiviert. Dies ist dann der Fall, wenn eine SharePoint Seite auf der leeren Seitenvorlage aufbaut. Es wird automatisch aktiviert, wenn eine vordefinierte Seite erstellt wird. Es ist denkbar, dass dieses Feature mit einem Site Collection Feature aktiviert werden kann, keines der Vorhandenen SC Features macht aber vom Namen her wirklich den Eindruck als das gesuchte Feature dabei. Um dies zuordnen zu können bräuchte es hier noch etwas Nachforschung.

Eine Liste mit allen Features, dem Namen, ihrer ID und der Herkunft habe ich HIER in der SharePoint Community.ch Seite hochgeladen.

Lösung

Aktivieren Sie das Feature auf der entsprechenden Site Collection mittels PowerShell. Gehen Sie dazu wie folgt vor:

  • Klicken Sie auf Start –> Programme –> Microsoft SharePoint 2010 Products –>SharePoint 2010 Management Shell

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  • Geben Sie den folgenden Befehl in die Management Shell ein: Enable-SPFeature –id 73ef14b1-13a9-416b-a9b5-ececa2b0604c –URL http://yoursitecolleciotn

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Von nun an ist die Spalte “Verwaltete Metadaten verfügbar.

So long, Samuel

Share One 2011 im Letzigrund Stadion Zürich


ShareOne2011

Nach der erfolgreichen Premiere in Köln 2010 veranstaltet die Data One GmbH die Share One 2011, eine Tages-Konferenz rund um Microsoft SharePoint, am 26. Januar 2011 erstmals in der Schweiz. Mitveranstalter ist die Tochtergesellschaft Data One Suisse GmbH, die im Januar 2011 ihren operativen Betrieb aufnimmt.

Kaufmännische sowie technische Entscheider erleben Praxislösungen rund um Microsoft SharePoint, Microsofts Plattform für Zusammenarbeit im Unternehmen und im Web. Im Mittelpunkt stehen Erfahrungsberichte zu Themen wie Nintex Workflow, FAST Search, Business Intelligence sowie ein Ausblick auf die Cloud-Strategie von Microsoft inkl. Azure und Office 365.

– Geballtes Praxiswissen rund um Microsoft SharePoint

– Hochkarätige Präsentatoren von Microsoft, aus den Reihen der Microsoft MVPs und weitere Spezialisten sowie eine begleitende Ausstellung sorgen für ein interessantes und abwechslungsreiches Programm.

– Die gehobene Atmosphäre des Mövenpick Hotels am Züricher Airport sowie die optimalen Anreisemöglichkeiten sorgen für das gewünschte Ambiente.

Weitere Informationen zur Agenda sowie zur Registrierung erhalten Sie auf der separaten Webseite http://shareone.dataone.de. Zeitgleich findet im selben Hotel die Cloud One 2011, die Konferenz zum Thema Cloud-Computing, statt. Infos hierfür unter http://cloudone.dataone.de

26. Januar 2010 im Letzigrund Stadion in Zürich. Anmeldung: http://www.shareone.de/Anmeldung.aspx

Kartenbild

Ich bin mit meinem Vortrag “SharePoint 360°” mit von der Partie. Wir sehen uns am 26. Januar in Zürich.

So long, Samuel