SharePoint Designer 2010 verfügbare Aktionen


Mike Oryszak hat in seinem englischen Blog eine Liste veröffentlicht, welche die Workflowaktionen im SharePoint Designer 2010 zeigt. Ich habe ihnen die Liste übersetzt.

Kernaktionen
  • Kommentar hinzufügen 
  • Zeit zu einem Datum hinzufügen 
  • Berechnungen ausführen
  • In die Workflow Historie schreiben
  • Für Dauer anhalten 
  • Bis Datum anhalten
  • e-Mail versenden 
  • Zeit auf Datum/Zeit Feld setzen
  • Workflowstatus setzen 
  • Workflowvariable setzen 
  • Workflow anhalten
Dokumentenset Aktionen
  • Version eines Dokumentensets erfassen 
  • Dokumentenset an Recors Center senden 
  • Inhaltsgenehmigungsstatus für Dokumentenset setzen 
  • Dokumentenset Genehmigungsset starten
Listen Aktionen
  • Element einchecken 
  • Element auschecken
  • Element kopieren 
  • Element erstellen 
  • Als Record erklären 
  • Element löschen 
  • Auchecken verwerfen
  • Inhaltsgenehmigungsstatus setzen
  • Feld im aktuellen Element setzen 
  • Record auflösen
  • Element verändern 
  • Auf Feldveränderung in aktuellem Element warten
Relationale Aktionen
  • Vorgesetzen eines Anwenders abfragen
Aufgabenaktionen
  • Ein Formular einer Gruppe zuordnen 
  • Eine Aufgabe zuordnen 
  • Daten von einem Anwender sammeln
  • Freigabeprozess starten 
  • Eigenen Aufgabenprozess starten 
  • Feedbackprozess starten
Utility Aktionen
  • Teilzeichenkette vom Ende einer Zeichenkette extrahieren 
  • Teilzeichenkette von einer Indexierten Zeichenkette extrahieren 
  • Teilzeichenkette vom Anfang einer Zeichenkette extrahieren 
  • Teilzeichenkette eines Index mit definierter Länge extrahieren 
  • Interval zwischen Daten finden

Test für Windows Live Writer


Ihr werdet mir verzeihen, wenn ich einen nicht SharePoint Blogpost veröffentliche. Keine Angst, das wird sich nicht sehr oft wiederholen 🙂

Dieser Blogeintrag wurde mit dem Windwos Live Writer verfasst. Es wird sich nun zeigen, ob ich dieses Programm auch in Zukunft für meine Blog Einträge verwenden werde.

Die Installation war straight forward, und ich konnte danach meinen Blog einfach angeben. Offensichtlich hat der Live Writer erkannt, dass es sich um ein Word Press Blog handelt.

image

Hier noch ein Screenshot, wie das Ganze aussieht. Natürlich wird für mich noch interessant sein, ob ich Kategorien und Tags einfügen kann.

Mit einem Plugin wird es offensichtlich funktionieren. Alle Details finden Sie in diesem Post: http://www.simplehelp.net/2010/06/16/how-to-use-windows-live-writer-to-update-your-wordpress-blog-%E2%80%93-advanced-features/de/

So, nun hab ich das Plugin installiert, und nun mal sehen…

und WOW, ich kann alle Kategorien und Tags verwenden. Splendid!
Ich werde also ab sofort mit dem Live Writer bloggen, was darauf hoffen lässt, dass ich in Zukunft mehr schreibe.

Also, dran bleiben, es bleibt spannend
So long, Samuel

Erfolgreiche ShareConf in München


Vom 22. – 24. Juni 2010 war in München die www.shareconf.de, welche im NH München Dornach durchgeführt wurde. Die www.sharepointcommunity.de war der Leader der Konferenz und sie wurde von www.hlmc.de organisiert und durchgeführt.

Als Fazit der Konferenz kann ich nur sagen: Gratuliere.

Die Location war perfekt gewählt, das Hotel hat wirklich einen hohen Standard, das Essen war einfach perfekt und die Tracks waren mit hochqualifizierten Leuten besetzt.

Ich kann euch nur raten, @mysharepoint und @cglessner auf Twitter zu verfolgen. Ich selbst bin neu auch auf Twitter mit @sharepointszu vertreten.

Es war mir eine Ehre, an der ShareConf 2010 in München mit meinem Vortrag über Metadaten- und Informations-Management vertreten gewesen zu sein.

So long
Samuel

PS: Vorankündigung: 1. und 2. Dezember 2010 wird in der Schweiz eine SharePoint Konferenz zusammen mit der www.sharepointcommunity.ch und www.microsoft.com organisiert von www.hlmc.de in Luzern durchgeführt.

SharePoint Governance: Teil III Rollen


Nun kommen wir zum nächsten Punkt, die Rollen. Es gibt zwei Ansätze, wie man Rollen verstehen kann.

  1. Aus IT Sicht, wo eine Rolle immer direkt mit einem definiterten Berechtigungsschema hinterlegt ist
  2. Aus Business Sicht, in welcher an verschiedenen Stellen im Unternehmen gleiche Rollen anders wahrgenommen und ausgefüllt werden

Ich nehme ein paar Beispiele:

  • In der IT ist die Rolle des Systemadministrators gegeben, er ist der, welcher auf den Servern Zugriff hat und darauf arbeitet. Die Rolle des Supporters ist die, welche Telefone entgegennimmt und die daraus entstehenden Issues an den Systemadministrator weitergibt, wenn er diese nicht selbst lösen kann. Meist nimmt der Systemadministrator nur selten die Rolle des Supporters ein und umgekehrt, es sei denn, man hat eine kleine IT Infrastruktur und jeder muss jede Rolle wahrnehmen.
  • In der Business Sicht ist die Rolle etwas Anderes. Es ist ein Aufgabenbereich, welcher in einer bestimmten Konstellation zusammengestellt ist bzw. wird. So kann z.B. sehr gut ein Abteilungsleiter der Abteilung B gleichzeitig ein Mitarbeiter in Bereich A sein. In einer anderen Abteilung ist der selbe Mitarbeiter nur Besucher und in einer dritten Abteilung vielleicht noch Stellvertreter. Dieses Szenario liesse sich beliebig ausweiten, wenn man  z.B. noch die Projektebene hinzunimmt, welche doch (möchte ich behaupten) in jedem Unternehmen vorkommt. In jedem Projekt gibt es wieder eigene Rollen, in denen Mitarbeitende wie in einer Matrixorganisation diverse Rollen einnehmen können. Ist ein Mitarbeiter in Projekt A ein Projektleiter, so kann es durchaus sein, dass er in Projekt B Mitarbeiter ist und in Projekt C gar keinen Zugriff hat.

Wir sehen also, die Business Sicht auf ein sogenanntes Rollenkonzept viel weiter reicht als lediglich ein Berechtigungsset zu definieren. Natürlich haben wir bei genauerem Hinschauen auch in den IT Rollen Überschneidungen und auch in der Business Sicht liessen sich starre Modelle realisieren. Doch wichtig ist hier, Rollen bestimmen nicht nur ein Set an Rechten und Zugriffen. Dies ist nur ein Teil davon, sondern sie bestimmen auch ggf. Aufgaben,  Kompetenzen und Verantwortlichkeiten.

Um ein Rollenkonzept zu definieren, brauchen Sie zuerst einen Überblick über das Business. Wir sind ja auf einer SharePoint Seite, also sprechen wir natürlich nur über Rollen, welche dann auch mit SharePoint in Verbindung stehen. Von der Business Sicht muss also zuerst angeschaut werden, welche Informationsarchitektur besteht. Sprich: Wo werden wir welche Inhalte auf welche Weise verwalten. Auch hier wieder ein Beispiel: Viele Firmen arbeiten mit Projekten. Ein Projekt ist eine perfekte Endität für eine SharePoint Seite oder eine SharePoint Webseitensammlung. Welche Rollen habe ich in meinem Unternehmen, welche mit diesem Projekt zu tun haben werden? Hier eine nicht abschliessende Liste einer Grundausstattung. Natürlich können wir auch die Rollen eines Projektes zu tode aufblasen, jede nur erdenkliche Rolle hinzufügen.

  • Projektleiter
  • Projektassistenz
  • Projektmitarbeiter
  • Externe Beteiligte
  • Projektcontrolling
  • Besucher

Gestützt auf die Rollen werden dann die Aufgaben und die Berechtigungen verteilt. In SharePoint sind vor Allem die Rechte relevant, da die AKV betriebsorganisatorisch geregelt werden müssen. Man kann also hingehen, und z.B. einen PL Ordner machen, auf welchen nur die Rolle PL und Projektassistenz so wie Controlling Zugriff haben.

Analog diesem Beispiel kann nun jede Umgebung (Intranet, DMS, Extranet, Projektportal etc.) mit Rollen versehen und Berechtigungsmässig strukturiert werden. So lassen sich im SharePoint Wildwuchs und Berechtigungschaos (welches auch auf den Fileservern herrscht) vermeiden. Wichtig ist, Business first. Also zuerst das Business in logische Einheiten einteilen, die Rollen und Aufgaben klären und dann die Struktur des SharePoint designen.

So long, Samuel