SharePoint Governance: Teil I Überblick

Wie bereits erwähnt, ist SharePoint Governance eines ihrer wichtigsten Anliegen beim oder besser vor dem Start eines SharePoint Projektes. Ohne ein anständiges Konzept über die Überwachung und Steuerung der Sites und Berechtigungen werden Sie bald in sehr viel Arbeit versinken. Ein Motto, das mich in meiner Projektarbeit stark geprägt hat und immer wieder auf den Tisch kommt ist:

Wer nicht weiss was er will, bekommt das was er nicht braucht

Es geht also auch darum, sich Gedanken zu machen, was man genau mit SharePoint machen will. Nur wenn der Auftrag klar ist, welchen man mit SharePoint erfüllen will, kann auch über ein mögliches Governance Modell nachgedacht werden. In diesem Überblick gebe ich Ihnen einen möglichen Ansatz, wie so ein Modell aussehen könnte.

Das Governance Rad

Dieses „Rad“, wie wir es ja beim SharePoint gewohnt sind, soll die Aspekte des Governance beleuchten. In meiner Postserie über Governance werde ich nach und nach alle diese Aspekte einzeln beleuchten und mit nützlichen Tipps füllen. Nachfolgend ein kurzer Abriss über die Begrifflichkeiten.

  • Richtlinien – Wer soll/darf was ausführen/angehen
  • Rollen – wer macht was
  • Prozesse – Wie wird etwas ausgeführt/erstellt
  • Rechte – Wer hat wo zugriff
  • Lifecycles – Wie entsteht Information und wohin geht sie
  • Verantwortung – Wer ist wofür zuständig

Alle diese Themen müssen mit SharePoint interagieren, will man ein funktionierendes, nachhaltig entwickelbares System mit SharePoint bauen. Die Frage welche sich zusammenfassend noch stellt ist, wie wird das Governance Modell überwacht? Auch das gehört nämlich zum Thema Governance. Es nützt nichts, nur Definitionen und Regeln zu haben, wenn diese weder gelebt noch durchgesetzt werden.
Wussten Sie z.B. dass Italien eines der schärfsten Umweltgesetze hat? (Ich erinnere nebenbei an den Müllskandal) Jede Regel, jede Abmachung, jede SLA, ja jegliche Vereinbarung irgendwelcher Art ist nur so gut wie ihre Akzeptanz, Umsetzung und Kontrollmöglichkeit so wie die Konsequenz bei Nichteinhaltung. Wer nicht gewillt ist, eine Regel durchzusetzen, kann sich die Zeit sparen sie zu formulieren. Auch hier wieder: Wichtig ist, dass die Management Etage hinter dem Modell steht und gewillt ist, es auch um- bzw. auch durchzusetzen.

In den nächsten Posts rund um Governance mehr zu den einzelnen Themengebieten.

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